Pflege

Die Pflege einer Maine Coon bedarf keinem hohen Aufwand. Sie haben ein sehr pflegeleichtes halblanges Haarkleid. Somit reicht es völlig aus, sie einmal in der Woche zu kämmen. Jedoch ist anzuraten, die Katze im Fellwechsel durch häufigeres Bürsten zu unterstützen, um die toten Haare zu entfernen. Somit kann man auch vermeiden, daß zu viel Fell verschluckt wird.

Haltung

Es ist anzuraten in der heutigen Zeit eine Katze im Haus zu halten, da sie draußen zu vielen Gefahren ausgesetzt ist, wie z.B.

- Diebstahl, auch für Versuchslabors

- Sadisten die gerne Tier zum Spaß quälen

- Autos

- ansteckende Krankheiten mit Todesurteil usw.....

Zur Ausstattung einer Katze sollten Klettermöglichkeiten, Liegeplätze, selbstverständlich eine Katzentoilette und genügend Spielzeug zur Verfügung stehen. Damit keine Langeweile aufkommt, sollte man Maine Coons NIE alleine halten. Wir sind ja auch nicht gerne Single.

Ernährung

Achten Sie darauf, daß Sie ein hochwertiges Futter verwenden, indem alle wichtigen Nährstoffe und Vitamine enthalten sind und vor allem TAURIN. Taurin kann man auch als Präparat kaufen und der Katze mit unters Futter mischen. Katzen können kein Taurin selber bilden. Es ist aber sehr wichtig für Augen und vor allem für das Herz. Eine gesunde und fleischreiche Kost ist für die Katze sehr wichtig. Sie wird es Ihnen danken durch ein glänzendes Fell und eine gute Verdauung. Ebenfalls ist es wichtig für die Entwicklung von Muskeln und Knochen. Mit einer guten Fütterung bleibt ihre Katze lange gesund und hat weniger Probleme mit Zahnfleischentzündungen, Allergien usw. Die Zusatzstoffe in den meisten Futtersorten, wie zum Beispiel große Mengen Getreide und Soja, kann die Katze nicht verwerten. Es kann zu Langzeitschäden, zum Beispiel an Nieren oder Leber, in höherem Alter kommen.

Wir füttern unseren Katzen ausschließlich Futter OHNE Getreide und/oder Zucker. Katzen sind Fleischfresser und keine Körnerfresser.

Als Trockenfutter bekommen unsere Miezen ausschließlich Acana und Active Cat. Als Naßfutter bieten wir unseren Katzen Caché und Mac´s an und zusätzlich gibt es noch Frischfleisch, wie zum Beispiel Hühnerherzen, gewolftes Huhn, Küken usw.

Anschaffung

Überlegen Sie gut, ob Sie sich eine Katze anschaffen, da Katzen bis zu 15 Jahren und älter werden können. So lange trägt man auch die Verantwortung und die Kosten für das Tier.

Wenn man sich für eine Rassekatze entschieden hat, dann Augen auf beim Katzenkauf!!!!!

Es gibt leider sehr viele schwarze Schafe unter den Züchtern. Ein seriöser Züchter gibt keine Kitten zu Dumpingpreisen ab. Denn eine Zucht ist ein aufwendiges Hobby, welches mit hohen Kosten verbunden ist.

Kaufen Sie bitte niemals ein Tier aus Mitleid . So fördert man nur unseriöse Machenschaften.

Damit sie lange Freude mit dem neuen Mitbewohner haben, wäre es ratsam sich vor dem Kauf gründlich zu informieren.

Gesunde Kitten sind agil, neugierig und verspielt. Das Fell sollte flauschig und glänzend sein. Das Kittenzimmer sollte sauber sein. Man sollte allerdings dazu sagen, daß immer mal ein bisschen Katzenstreu herumfliegt oder Ähnliches, da die Kitten ja auch toben und spielen. Achten Sie auf die Augen, den Nasenspiegel und den After des Tieres. Dort dürfen auf keinen Fall Verklebungen sein. Die Kitten sollten nicht unterernährt aussehen und keine Krusten auf der Haut aufweisen. Schauen Sie, wie alle anderen Katzen aus der Zucht gehalten werden. Einige Züchter halten ihre Tiere in Käfigen oder in dunklen Kellerräumen.

Kaufen Sie nur dort, wo Ihnen das Gesamtbild der Zucht zusagt und der Züchter Ihnen sympathisch ist.

Wer glaubt der Stammbaum macht den Preis der Kitten aus, der irrt. Der Stammbaum kostet zwischen 15,- und 25,- pro Tier. Die Aufzucht und Gesundheitsvorsorge (zum Beispiel regelmäßiger HCM- Schall der Eltern), die Auswahl und der Kauf guter Zuchttiere, Stammbaumanalysen, gutes Futter etc., machen den Preis der Kätzchen anschließend aus. Viele meinen, wenn man für ein Kitten so viel Geld erhält, könnte man sich bald einen Ferrari leisten. Aber NEIN, kann man nicht. Die Unkosten sind höher als die Einnahmen. Es ist und bleibt ein HOBBY. Wer seine Hobbyzucht anständig betreibt, der macht generell kein Plus. Und sollte doch mal Geld übrig bleiben, wird es sowieso in die Miezen investiert.

Die Vermehrer die nichts investieren und dann noch 400,- Euro und mehr verlangen, von Kätzinnen die mehrfach im Jahr werfen und wo die Babys nicht geimpft, vielleicht entwurmt, verkauft werden, die mißbrauchen ihre armen Katzen als Goldesel.

Das später erstandene sogenannte ”Schnäppchen” vom Vermehrer spart auch nicht wirklich Geld. Sie erhalten oft kranke und verwurmte und nicht optimal aufgezogene Katzenkinder. Meistens sind Vater und Mutter noch nicht einmal reinrassig und spiegeln nicht die Eigenschaften, wie Charakter und Aussehen der Rasse wieder. Katzen ohne Stammbaum sind NICHT reinrassig. Es gibt also keine reinrassige Main Coone ohne Papiere ;-) Meistens können die Vermehrer ja noch nicht mal den Rassenamen richtig schreiben.

Ihre Ersparnis bei einem Tier ohne Stammbaum, wird im Anschluß oft wieder beim Tierarzt landen. Da die Tiere dann noch geimpft und entwurmt werden müssen und oft auch nicht ganz gesund sind. Sollten Sie ernsthaftes Interesse an einem RASSETIER haben, dann investieren Sie lieber etwas mehr für ein gesundes, charakterstarkes Tier aus einer anständigen, kontrollierten Zucht. Wenn Sie sich einen Mercedes kaufen möchten, dann nehmen sie auch nicht einen Billigwagen und denken sich den Stern dazu.